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HOBBY

Seit 2006 bin ich als ehrenamtlicher Kreisheimatpfleger zuständig für den Erhalt und die Weiterentwicklung des kulturellen Reichtums unserer Heimat im Landkreis Weilheim - Schongau. Dazu gehört auch das Publizieren (lokal-)geschichtlicher Aufsätze und Artikel, das Halten von Vorträgen, Führungen, Beratung und das Wirken als Kontaktperson.

Meine Hobbys sind Musizieren, in die Berge gehen, Literatur, Geschichte etc.

Klaus Gast an der Kirchenorgel
Musizieren als nebenamtlicher Organist in Marnbach-Deutenhausen
hier: Sonntags an der Orgel

Dreikoenigssingen
Als Teil des Deutenhauser Viergsangs mit echter bayerischer Volksmusik
Foto: ©Emanuel Gronau


Bei der Gögerl-Burg
zwischen Weilheim und Deutenhausen

Folgende meiner geschichtliche Aufsätze können bei mir gegen Ersatz der Kopierkosten bestellt werden, bzw sind mit den jeweiligen Jahrbüchern
Lech-Isar-Land bestellbar (12 Euro pro Buch):

  • Die Geschichte der Pfarrei Marnbach und Deutenhausen
    (Festschrift zur 300-Jahrfeier des Marnbacher Kirchenneubaus) (1986)
  • Die Sage vom Gögerlfräulein (1995)
  • Neue bayerische Lieder für den Deutenhauser Viergsang (1999)
  • Die Geschichte der Schule in Marnbach (1997)
  • Die Geschichte der Feuerwehr Marnbach - Deutenhausen (1999)
    Festschrift zur 125-Jahrfeier (2005)
  • Die Geschichte der Zimmerstutzen-Schützengesellschaft Marnbach - Deutenhausen (1999)
  • Der Marnbacher Lehrer Ferdinand Fendt (1999)
  • Notizen zur Geschichte von Pollingsried und Eichendorf
    in: Lech-Isar-Land Jahrbuch 2008 S. 57ff
  • Sankt Michael in Marnbach
    Kirchenführer (1997) Neuauflage 2010 (siehe auch Homepage der Pfarreiengemeinschaft Weilheim)
  • Sankt Johann d. Täufer in Deutenhausen
    Kirchenführer (1997) Neuauflage 2010 (siehe auch Homepage der Pfarreiengemeinschaft Weilheim)
  • Die Geschichte des Kirchenchores in Marnbach-Deutenhausen
    Festschrift zum 125-jährigen Bestehen (2000)
  • Die Geschichte des Veteranenvereins in Marnbach-Deutenhausen(2000)
    Festschrift zum 125. Gründungsfest (2005)
  • Die Geschichte der Schwaige Haarsee bzw. Hirschberg am Haarsee
    erscheint neu im Jahrbuch Lech-Isar-Land 2011
  • Die Geschichte der Gemeinde Deutenhausen mit dem Beiort Marnbach und den dazugehörigen Weilern (2000)
  • Bürgermeister Korbinian Kammerlochner (2000)
  • Aspekte des Werfel-Romans "Verdi - Roman der Oper" (1985)
  • Der römische Münzschatz von Marnbach; in: Weilheimer Tagblatt (2001)
  • Franz Daffner in: Weilheimer Tagblatt, (2001)
  • Die Geschichte des Finanzamtes in Weilheim 2001
    Die Burg auf dem Gögerl in: Weilheimer Tagblatt (2001)
  • Die Säkularisation des Franziskanerklosters "St. Josef" in Weilheim im Jahre 1802
    in: Weilheimer Tagblatt (2002)
  • Die Hyper-Inflation von 1923 und das Notgeld im Pfaffenwinkel
    in: Jahrbuch Lech-Isar-Land 2007 S. 103ff
  • Man nehme was man habe... Eine kulinarische Reise in die Steckrübenzeit 1916/17 in: Weilheimer Tagblatt (2003)
  • "Als die alte Welt fast unterging" zur Geschichte des 1. Weltkrieges;
    in: Weilheimer Tagblatt (2004)
  • Der erste Weltkrieg und die Jahre bis 1920 in: Weilheimer Tagblatt (2004)
  • Das Kriegsende in der Heimat (zum 60. Jahrestag des Endes des 2. Weltkrieges) 2005
  • Terror vor 1050 Jahren (zu den Ungarnstürmen im 10. Jahrhundert)
    in: Weilheimer Tagblatt (2005)
  • Herzog Christoph der Starke. Ein Herzog im Pfaffenwinkel
    in: Jahrbuch Lech-Isar-Land 2006 S. 57ff
  • Anton Koppaur, ein Weilheimer Komponist der Mozartzeit
    in: Jahrbuch Lech-Isar-Land 2006 S. 113
  • Demokratischer Neuanfang vor 60 Jahren (zu den Wahlen im Jahre 1946)
    in: Weilheimer Tagblatt (2006)
  • Der Deutsche Krieg von 1866, in: Weilheimer Tagblatt (2006)
  • Ein paar Worte des neuen Kreisheimatpflegers
    in: Jahrbuch Lech-Isar-Land 2006 S. 9 ff und
    in der Jahresschrift Wessofontanum 2007
  • Badeplätze in Weilheim, in: Weilheimer Tagblatt (2006)
  • Andreas Schmidtner zum 100-ten Todestag, in: Weilheimer Tagblatt (2007)
  • 1200 Jahre Eglfing Festschrift in: Weilheimer Tagblatt (2007)
    und Sonderdruck des historischen Vereins Eglfing
  • Willi Mauthe zum 30-ten Todestag; in: Weilheimer Tagblatt (2007)
  • Pater Ruppert Mayer SJ Besuch in Weilheim vor 75 Jahren;
    in: Weilheimer Tagblatt (2007)
  • Das Wessobrunner Gebet als Grundlage für Musikwerke;
    in: Jahrbuch Lech-Isar-Land 2007 S. 253ff
  • Georg Petel, der teutsche Michelangelo;
    in: Jahrbuch Lech-Isar-Land 2007 S. 5ff
  • Lourdesgrotten als Ausdruck einer Mode;
    in Jahrbuch Lech-Isar-Land 2007 S. 95ff
  • Der Weilheimer Stadtbrunnen; in: Weilheimer Tagblatt (2007)
  • Lichtmess, früher ein bedeutender Tag; in: Weilheimer Tagblatt (2008)
  • Haus- und Hofgeschichte von Deutenhausen; in: Jahrbuch Lech-Isar-Land 2008 S. 155ff
  • Haus- und Hofgeschichte von Marnbach; in: Jahrbuch Lech-Isar-Land 2009/10 S. 147ff
  • Der Maibaum - Ein Symbol bayerischer Volkskultur;
    in: Jahrbuch Lech-Isar-Land 2008 S. 5ff (siehe als Beispielstext unten)
  • Die Pähler Bauernschlacht, ein Lied von Hans Hesseloher

  • in: Jahrbuch Lech-Isar-Land 2008 S. 261ff
  • 70 Jahre Weilheimer Hochlandhalle; in: Weilheimer Tagblatt (2008)
  • Erinnerungen an Christian Buck; in: Jahrbuch Lech-Isar-Land 2006 S. 219ff
  • Zur Geschichte von Pollingsried und Eichendorf; in Jahrbuch Lech-Isar-Land 2008 S. 57 ff
  • Johannes Michel und seine Beschreibung des Dekanates Weilheim vom Jahre 1651
    in: Jahrbuch Lech-Isar-Land 2009/10 S. 13ff
  • Ein Pollinger Spinnlied; in: Jahrbuch Lech-Isar-Land 2009/10 S. 306f
  • Texte zum Jubiläumskalender der 1000-Jahrfeier in Weilheim und Polling
    gemeinsam mit Emanuel Gronau und Jos Huber (2010)
  • Der Marienplatz im Wandel der Zeit; im Buch " Ein Kandinsky für Weilheim"
    von Brigitte und Emanuel Gronau (2009)
  • 300 Jahre Barockisierung der Deutenhauser Kirche;
    in Weilheimer Tagblatt (30.1.2010)

Hobby Bergsteigen
Hobby Bergsteigen (Lamsenspitz)

Beispieltext aus dem Jahrbuch Lech-Isar-Land 2008:

Der Maibaum - Ein Symbol bayerischer Volkskultur


Am 1. Mai werden in in vielen Orten neue Maibäume aufgestellt, dies ist Anlass, diese Tradition ein bisschen näher zu beleuchten. Wenn auch - aus heutiger Sicht - aus einem bayerischen Dorf der möglichst imposante, meist zentral neben Kirche und Wirtschaft stehende Maibaum kaum mehr wegzudenken ist, so ist doch festzustellen, dass dieser Brauch in unserer gewohnten Form gar nicht so uralt ist. Es gibt allerdings sehr alte Wurzeln, aus denen sich die jetzige Form herausentwickelte, und Fachleute nennen beispielsweise antike mediterrane Fruchtbarkeitsbäume, keltische und germanische Baumkulte und mittelalterliche Liebesbräuche als solche Vorläufer unseres Maibaum-Brauchtums. Tatsache ist, dass die erste schriftliche Quelle, die einen Maibaum in Deutschland erwähnt, aus dem Jahre 1224 stammt und über einen Maibaum in Aachen berichtet. Maibäume gab es nämlich nicht nur in Bayern, sondern im ganzen mitteleuropäischen Raum. Auch war der 1. Mai nicht grundsätzlich immer schon der einzige Aufstell -Termin. Sicher war gerade der Anfang des Monats Mai in der bäuerlich geprägten Gesellschaft besonders geeignet, mittels Symbole und fröhlichen Festen den Beginn der fruchtbaren Jahreszeit zu feiern, aber oftmals scheinen diese Festbäume auch am jeweiligen - von Dorf zu Dorf verschiedenen - örtlichen Kirchweihtag oder am Johannitag (24.Juni) errichtet worden zu sein. Ab ca. 1520 setzte sich offenbar gerade in Bayern der Brauch durch, im Mai zentral einen Baum fürs ganze Dorf aufzustellen, der dann den ganzen Sommer über stehen blieb. Eine der aller ältesten bildlichen Darstellungen eines (unseren Vorstellungen entsprechenden) Maibaumes zeigte ein Fresko aus der Zeit um 1590. Dies war die im 2. Weltkrieg zerstörte und nach dem Krieg rekonstruierte Darstellung des "Ortes Starnberg mit Schloss und Maibaum" im Antiquarium der Münchner Residenz. Weitere frühe Darstellungen gibt es in der zwischen 1696 und 1726 von dem Kupferstecher Michael Wening geschaffenen Topographie des Churfürstentums Bayern, die in etlichen der Ortsansichten mit verschiedenen Fahnen und Schmuck verzierte Maibäume mit dem natürlichen grünen Gipfel als Spitze zeigt. In Deutenhausen zeigt ein Bild von 1733 das Dorf mit einem Maibaum Die älteste Maibaumdarstellung unserer Umgebung stammt aus dem Jahre 1733 und befindet sich in der kath. Kirche in Deutenhausen. Die drei Deutenhauser Bauern Christoph Pocksberger (Wirt) Georgii Gennewein (Schusterbauer) und Antoni Eberlle (Müller) stifteten nämlich in diesem Jahr nebenstehend abgebildete Votiftafel an ihre Pfarrkirche. Auf diesem 275 Jahre alten Ölbild wacht die Gottesmutter Maria mit den beiden Kirchenpatronen St. Johannes der Täufer und St. Johannes Evangelist über dem Dorf Deutenhausen. Mitten im historischen Dorf befindet sich der zentrale Maibaum, der Stamm ist unbemalt, mit grünem Wipfel bekrönt und geziert mit einer größeren roten Fahne sowie einem Windspiel mit roten und weißen Fähnchen. Wenn 1760 für das Kurfürstentum Bayern, wie vorher auch schon in anderen deutschen Staaten, das "Maienschlagen und Maiensetzen" verboten wurde, so war hier wohl mehr der Brauch, dass Burschen der verehrten bzw. begehrten Frau grüne Bäumchen vors Haus streckten, gemeint. Ein Brauch der Verehrung und Zuneigung zeigt und der noch im Birken- Schmuck der Straßen an Fronleichnam steckt. Aber auch im gemeinsamen Maibaum der Dorfgemeinschaften wurde wohl zu viel Eigenständigkeit der Untertanen gefürchtet und erst der dem Volksbrauch wohlwollende König Ludwig I. hob 1827 alle diesbezüglichen Verbote in Bayern auf. Alte Berichte über das Maibaum-Aufstellen sind rar, das Brauchtum des "einfachen Volkes" war lange nicht als aufschreibenswert betrachtet worden, erst im 19. ten Jahrhundert begann man sich - oft romantisch verklärt - für die Volkskultur zu interessieren. Aus Antdorf gibt es allerdings Quellen, die das dortige Maibaumaufstellen ab 1792 belegen, ab 1800 sollen auch im benachbarten Iffeldorf Maibäume aufgestellt worden sein. Im 19.-ten Jahrhundert scheinen hauptsächlich Gastwirte Maibäume errichtet zu haben, oftmals in Verbindung mit Tanzveranstaltungen und Unterhaltungen wie "Eierlaufen" oder "Maibaumklettern". So lud zum Beispiel der Gastwirt Felix Schweiger aus Magnetsried mittels Anzeige im Weilheimer Tagblatt für den Sonntag 1. Mai 1887 zur "Tanzmusik mit Errichtung eines Maibaumes". Nebenstehendes Foto beweist, dass auch in Deutenhausen der Gastwirt den og. Brauch von 1733 noch mindestens bis 1903 aufrecht hielt und einen Maibaum im Garten der (auf dem Foto gezeigten1903 abgebrannten) Dorfwirtschaft errichten ließ. In Deutenhausen kam der alte Brauch dann im ersten Viertel des 20. ten Jahrhunderts ab, dafür wurde ab 1956 im - zur Gemeinde Deutenhausen gehörenden- größeren Nachbardorf Marnbach der Brauch wieder aufgegriffen. Auch in Marnbach gab es schon Vorläufer des Maibaums, so hatten hier kulturbeflissene Gemeindebürger auf der Ilkahöhe einen Aussichts - Pavillon errichtet, an dem im Frühsommer allgemeine Belustigungen und Schützenwettkämpfe abgehalten wurden. Am 7. Juni 1891 lud der Marnbacher Gastwirt Josef Stickl zur Errichtung eines "Steigbaum" bezeichneten Maibaums, "…mit Bewirtung und Unterhaltung…". Überhaupt war es lange Tradition, den Maibaum auch als Steigbaum zu benutzen, d.h. von geschickten Kletterern am Baum aufgehängte Trophäen erkämpfen zu lassen. Leider verschwand in Marnbach dieser Brauch samt den Baulichkeiten auf der Ilkahöhe ab dem 1. Weltkrieg wieder, der Maibaum steht seit 1956 im Dorf selbst. Ab dem Beginn des 20.-ten Jahrhunderts gab es auch in Eberfing, Hohenkasten und vielen anderen Orten des Landkreises Maibäume. In Weilheim selbst lud der Wirt der Gaststätte "Birkenau" für den Sonntag den 8. Mai 1892 zu einem "Großartigen Mai - Fest mit Aufstellen eines neuen, interessanten, mit zahlreichen beweglichen Figuren ausgestatteten Maibaums" ein, wie nebenstehende Zeitungsannonce im Weilheimer Tagblatt beweist. Es dauerte dann aber 32 Jahre, bis in Weilheim wieder ein Maibaum errichtet wurde, 1924 nahm sich nämlich der drei Jahre zuvor gegründete Weilheimer "Gebirgs-Trachten-Erhaltungsverein D´Ammertaler" dieses Themas an und organisierten eine eindrucksvolle Maibaumfeier, bei der am Samstag den 3. Mai 1924 ein 32 Meter langer Baum neben der "Birkenau" aufgestellt wurde. Dieser Baum war bereits, in der heute noch üblichen Art, weiß - blau diagonal nach rechts oben steigend bemalt und seither ist hier der - auch für heuer wieder vorgesehene - traditionelle "Bandltanz" um den Maibaum mit dem Aufstellen des Baumes untrennbar verbunden. Fast überall wurde das Maibaum - Aufstellen ab den 1920er-Jahren von der auflebenden Trachtenvereinsbewegung übernommen und so institutionalisiert. Maibäume wurden auch politisch missbraucht Auch aus politischen Kämpfen wurde das Brauchtum nicht herausgehalten, so wurde 1932 in Penzberg der Maibaum auf Befehl der Polizei rigoros umgeschnitten, nachdem "…Kommunisten auf ihm die Sowjetflagge gehisst…" hatten. Leider wurde in den Dreißigerjahren auch die Heimat - und Brauchtumsbewegung durch die NS- Ideologen missbraucht und die Maibäume zu germanischen Volkstumsbräuchen umgedeutet. So berichtet beispielsweise ein Zeitungsartikel von 1933 aus einem Dorf bei Weilheim, in dem von NS-Anhängern am 1.Mai "…in feierlicher Weise ein Hitlermast erstellt…" wurde, auf dem die Hakenkreuzfahne gehisst wurde. So wurde es für traditionsbewusste Bayern problematisch, weil nämlich ab spätestens 1935 die bayerischen Farben Weiß - Blau nicht mehr gezeigt werden durften und die Maibäume nun ungestrichen oder ganz weiß bemalt aufgestellt werden mussten, als Fahne wurde nun einzig die Hakenkreuzfahne geduldet. Erstmals 1936 wurde der Weilheimer Maibaum nicht mehr an der Gaststätte Birkenau errichtet, sondern am Rathausplatz vor dem neu errichteten Rathaus, 1938 wurde dieser Baum zur ebenfalls neu errichteten Hochlandhalle versetzt. 1939 wurde beispielsweise in Seeshaupt noch ein Maibaum samt Auftritt der Musikkapelle aufgestellt, ab Ausbruch des Krieges war aber für derartige Festivitäten dann kein Platz mehr. Erst nach dem furchtbaren Krieg und dem dadurch verursachten Chaos fanden sich langsam wieder dem bayerischen Brauchtum verbundene Menschen, die wieder Feste zur Errichtung eines Maibaums ausrichteten. Als erste im Umkreis stellten Wessobrunner Trachtler schon 1947 wieder einen Maibaum auf. 1948 wurden unter anderem in Magnetsried, Seeshaupt, Aidling, Uffing, Peiting, Murnau; Schleedorf, Unterhausen usw. Maibäume errichtet. Auch in der Stadt Weilheim wurde im selben Jahr wieder ein Maibaum (bei der Hochlandhalle) errichtet. Ab 1950 wurden die Weilheimer Maibäume an der Olympiastraße, in der Nähe des Gymnasiums aufgestellt, seit 1975 in der neu angelegten Grünanlage gegenüber dem Amtsgericht. Dort findet auch heuer die Maibaumfeier wieder statt. Nach dem Krieg wurden nicht nur in Orten in denen schon vorher Maibäume standen, wie z. B. 1951 in Eglfing "… nach 30 Jahren erstmals wieder…" neue aufgestellt, sondern auch andere Orte folgten dem Beispiel, so Polling 1953, Oderding 1965 oder Etting 1972. Der höchste Maibaum Deutschlands steht auf der Zugspitze, er wurde 2004 mit Hilfe Haunshofer Burschen aufgestellt. Hoffentlich finden sich noch lange engagierte, dem Brauchtum verbundene Menschen, die unsere Heimat mit den Identifikation stiftenden Maibäumen verschönern helfen und damit - im positiven Sinne - Heimatverbundenheit demonstrieren.
Klaus Gast
Kreisheimatpfleger des Landkreises Weilheim-Schongau